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Bugatti´s last ride

Spontanität ist eine Sache, die ich sehr mag, denn diese peppt den Tag wie nichts vergleichbares auf! Allerdings sind spontane Aktionen im Übrigen genau so beschaffen, wie auch die geplanten Sachen und somit können diese auch wunderbar in die Hose gehen.

So endete der für den Samstagabend spontan überlegte Autokauf letztendlich in der Notaufnahme. Das Kaufobjekt, ein 1972er Volga wehrte sich sowas von stark gegen die versuche des "Verkäufers", den Motor mittels der "Anlasskurbel" zum Leben zu erwecken mit einem starken Rückstoß, welcher den Arm des 45kg-Mannes zertrümmerte. Somit durften wir den gerade 18 gewordenen Verkäufer in die Notaufnahme der lokalen Poliklinik fahren und solange warten, bis seine Eltern eingetroffen sind.

Ich bin besten darüber informiert, dass alte Autos unsicher sind und man sich beim Unfall schlimmer Verletzungen zuziehen kann, aber sowas war selbst mir neu.

 

Von dem Schock erholt, bin ich zusammen mit meinen Geschäftspartner am darauf kommenden Sonntag zu der Veranstaltung namens "Bavaria Moscow City Racing 2009" gedüst. Es fing alles gut an, unser Ferrari 360 bockte nicht, viele unsere Kunden und Bekannten waren gekommen und der Rest war auch ganz "Moscow Like" - schöne Autos, tolles Wetter, sexy Frauen und jede Menge Chic, Glanz und Glamour.

Auch das kleine Rennen, der eigentliche Grund unserer Anwesenheit, verlief zumindest im ersten Durchlauf sehr gut.

Der zweite Lauf fing ebenfalls gut an und ich hatte richtig Spass daran, den Ferrari mit ausgeschalteter Traktionskontrolle im leichten Drift um den Roten Platz zu pilotieren. Unangenehm wurde es aber, als des PaceCar 2 der 3 Warnlichter verlor und diese auf die Strasse krachten. Alle Fahrer versuchten, mehr oder weniger erfolgreich, den Trümmern auszuweichen.

Ich hatte das Glück, schnell reagiert zu haben und dein Wagen vor größeren Schäden retten zu können, was man von einem unsere Kunden nicht behaupten konnte. 

Er verlor die Kontrolle über seinen sündhaft teuren und seltenen Bugatti EB110SS, und krachte mit ca. 220 km/h in die Absperrung.

Wie durch ein Wunder, ist weder dem Fahrer, noch seiner Freundin und Beifahrerin nichts passiert, was man von dem Wagen nicht behaupten kann. 

 

 

 

Das Sammlerstück sieht jetzt derart fertig aus, dass mir jedes Mal fast die Tränen kommen, wenn ich in der Werkstatt dran vorbei gehen muss.

Ja, die Tränen...ich fürchte, dass mich diese noch lange begleiten werden.

 

 

 

21.7.09 20:48
 


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